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Theater: „No way out“: Kein Weg führt zurück

Von Ines Arnold

 

Zwei Mädchen erzählen aus ihrem Leben – von Drogen, Gewalt und einem Mord.

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Düsseldorf. Mit glasigen Augen starrt Becca in die Kamera. Dann wendet sie sich wieder ab. Dem Mädchen in dem weiten Kapuzenpullover und mit dem schweren Silberschmuck um den Hals scheinen, die Worte in der Kehle stecken zu bleiben. Ihre Freundin erscheint auf der Bühne. Sie stellt sich vor die Leinwand, von der das blonde Mädchen herabschaut. "Becca, das ist unsere Geschichte. Sie sollen wissen, was hier passiert ist", fleht Chrissie (Kim Perleberg) sie an und deutet ins Publikum. Becca (Stephanie Voit) beginnt, die Geschichte vom Leben am Limit zu erzählen.

Das Zwei-Personen-Stück "No way out" feierte am Montagabend in der Black Box Uraufführung. Regisseurin Brigitta Gillessen und Theaterpädagogin Nina Fischer geben mit dem Stück als Gruppe "Acting up" ihr Debüt. Ihr Ziel ist es, ein junges Publikum für das Theater zu begeistern. Mit Hip-Hop-Musik, schnellen Videosequenzen, authentischer Sprache und jungen Schauspielerinnen schaffen Gillessen und Fischer ein Stück, das den Nerv der Jugend trifft und pointiert die inszenierte mediale Wirklichkeit als Vorbild Jugendlicher in sozialen Brennpunkten in den Fokus stellt. 

Kim Perleberg (links) und Stephanie Voit spielen die Freundinnen Chrissie und Becca.
Musik setzt ein. "Zu Hause ist die Enge, auf der Straße bin ich frei", rappen die Mädchen auf der Leinwand. Sie versuchen, dem mühsamen Trott von Schule und Familie zu entfliehen. Ihr neues Zuhause ist eine Mädchen-Gang, mit der sie täglich ihr Revier im Großstadtdschungel abstecken - jeder Tag ist ein Reigen von Straßenkämpfen, Mutproben und Drogenpartys. Wie in ihren Familien ist Gewalt auch auf der Straße Alltag - für die Mädchen jedoch auch ein Mittel, sich selbst zu spüren. Das Verlangen nach Beachtung und die Verzweiflung über die Gewalt gipfelt schließlich in Chrissies Mord an der Anführerin der feindlichen Gang. Die Freundschaft der Mädchen scheint zu zerbrechen, ihr Lebenskonzept als Gang-Mitglieder gerät ins Wanken.
Stephanie Voit (Becca) und Kim Perleberg (Chrissie) schildern beeindruckend authentisch die beklemmende Geschichte der beiden Mädchen, ihre innige Freundschaft und ihren harten Fall. Das Zusammenspiel aus Filmsequenzen und Bühnenschauspiel lässt eine Atmosphäre entstehen, die den Zuschauer 60Minuten lang in Atem hält.

 

» Vorstellungen am 30. November (20Uhr), 1. und 2. Dezember (jeweils 11 Uhr) in der Black Box, Schulstraße 4. Karten unter Telefon 0211/8992490.


 

 

La jeune allemande Kim Perleberg à Moorea

Ses yeux s'embrasent quand elle évoque la danse,

le ori Tahiti, les rythmes des toere et des ukulele.

C'est indéniable, Kim Perleberg est sous le charme.

Cette jeune actrice allemande n'est pas venue à Moorea pour ses vacances,

mais pour créer une chanson et marcher dans les pas d'un artiste comme Israël Kamakawiwo ole.

En raccourci, créer un tube ou le tempo traditionnel polynésien épouse ceux en vogue sur la scène internationale.

Source Tahitipresse